Faire Schokolade kaufen und den Kakaobauern in der Elfenbeinküste und Paraguay helfen

faire-schokoladeSchokolade kaufen und der Elfenbeinküste und Paraguay helfen: Mit dem Kauf der fair gehandelten Schokolade der Fairtrade-Firma GEPA helfen Sie Kakaobauern der Elfenbeinküste sowie Zuckerbauern in Paraguay.

Die Firma GEPA ist Europas größte Fair-Handels-Organisation. Zu ihrem Sortiment gehören die Schokoladensorten GEPA Zartbitter, GEPA Vollmilch, GEPA Sahne Noisette und GEPA Weisse Schokolade.

In dieser Schokolade ist Kakao verarbeitet, der von Bauern der Kooperative KAVOKIVA in der Elfenbeinküste angebaut wird. Der verarbeitete Zucker stammt von Kleinbauern der Kooperative Manduvirá in Paraguay.


Die Elfenbeinküste ist der größte Kakaoproduzent der Welt. Lange Zeit konnte sich das Land damit Einnahmen und Stabilität sichern. Als Ende der 90er Jahre der Kakaopreis radikal in den Keller fiel, brach die Wirtschaft in der Elfenbeinküste zusammen. Dadurch verschärften sich auch die ethischen Konflikte und ein mehrjähriger blutiger Bürgerkrieg folgte.

elfenbeinkueste-helfenDie private Kooperative KAVOKIVA wurde 1999, also in der Zeit des Preisverfalls, von Kakaobauern der Region Haut-Sassandre in der Elfenbeinküste gegründet, um sich gemeinsam und selbstständig um den Absatz ihrer Produkte zu kümmern. Kavokiva bedeutet in der Gouro-Sprache „Schließen wir uns zusammen". Derzeit sind schon 6.000 Kakaobauern bei Kavokiva organisiert. Die Organisation engagiert sich insbesondere gegen ausbeuterische Kinderarbeit, die beim Kakaoanbau sehr stark verbreitet ist.

Die Kakaobauern in der Region Haut-Sassandre leben verstreut in kleinen Siedlungen und bearbeiten unterschiedlich viel Land (vom ½ Hektar bis zu 15 Hektar). In dieser Region gibt es kaum Schulen und wenige Verbindungsstraßen, die für die Kakaobauern aber existentiell sind.

Mit den fairtrade-Mehreinnahmen haben sich die Kakaobauern eine Absicherung für die  produktionsfreie Zeit geschaffen. Außerdem werden Gemeinschaftsprojekte finanziert. Die Kleinbauern haben ein Gesundheitszentrum, Straßen und Brunnen gebaut. Von den fairtade-Überschüssen werden auch Stipendien für die Schulbesuche der Kinder sowie Alphabetisierungskurse und Aufforstungsprogramme finanziert.



paraguay-helfenDie Kooperative Manduvira wurde 1975 in der Region Arroyos y Esteros im Südwesten Paraguays gegründet. Nachdem der Staat die Förderung von Zuckerrohranbau als Kraftstoffersatz einstellte und damit die Existenz vieler Bauern nicht mehr gesichert war, reagierte die Kooperative 1994 schnell und spezialisierte sich auf den Anbau und Export von Bio-Zuckerrohr.

Paraguay ist immer noch von der jahrzehntelangen Militärherrschaft gezeichnet. Ländereien und Wohlstand sind extrem ungleich verteilt. 1% der Landbesitzer besitzen fast 80% der Agrarflächen. Die Gesundheitsversorgung ist rudimentär und die Bevölkerung wächst schnell an. Agrarprodukte sind die Haupteinnahmequelle, die aber hauptsächlich auf den großen Ländereien angebaut werden.

Die Region Arroyos y Esteros (übersetzt: Bäche und Sümpfe) verfügt über wenig fruchtbaren Boden. Die Zuckerbauer der Kooperative verfügen nur über kleine Anbauflächen (zw. ½ bis 5 Hektar). Der Export des angebauten Zuckerrohrs über den Fairtrade-Handel sichert den Bauern die Existenz. Daneben werden Früchte, Gemüse und Erdnüsse für den Eigenbedarf und den lokalen Markt angebaut.

Nach dem Schneiden muss das Zuckerrohr möglichst schnell in eine Zuckermühle transportiert werden, da sonst der Zuckergehalt abnimmt. Manduvira arbeitet hier mit einem Familienunternehmen zusammen, dass ca. 100 Mitarbeiter zu fairen Konditionen beschäftigt. In der Mühle wird das Zuckerrohr gewalzt. Dann wird der gewonnene Saft durch Erhitzung eingedickt. Es bilden sich die Zuckerkristalle. Der fertige Zucker wird zu 60% von der Kooperative selbst exportiert, um sich von der Zuckermühle noch unabhängiger zu machen.

Mit den fairtrade-Mehreinnahmen haben die 130 Manduvira-Mitglieder in der „tiempo muerto" (tote Zeit, hier erntefreie Zeit) neue Büros und eine Krankenstation gebaut. Sie bezahlen davon das Gehalt eines Arztes und eines Zahnarztes. Sie haben einen Traktor und PC's für die Büros gekauft. Die Mitglieder können sich beraten und schulen lassen. Die Hälfte der Mehreinnahmen geht direkt an die Bauern, die damit Strom- und Wasseranschlüsse für ihre Häuser und Schulsachen für ihre Kinder finanzieren.

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