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In dieser Kategorie finden Sie nach und nach Produkte aus ökologisch und nachhaltig erzeugten Rohstoffen, umweltschonende Haushaltsgeräte und Produkte, die von Tieren aus artgerechter Haltung stammen. Mit dem Kauf von ökologisch und nachhaltig hergestellten Produkten helfen Sie der Umwelt, der Natur, dem Klima, den Tieren und der eigenen Gesundheit.

Eine gute Ergänzung, wenn nicht sogar die bessere Alternative zum Spenden für den Umweltschutz oder Tierschutz ist der Kauf von Produkten vom gläsernen Bauernhof oder von Produkten mit folgenden Gütesiegeln:
Bio-Siegel (Lebensmittel/ Fleisch), Neuland-Siegel (Fleisch), FSC-Siegel (Holzprodukte), MSC-Siegel (Fisch/Meerestiere), blaues Naturtextil-Best-Siegel (Textilien), Europäisches Umweltzeichen (Textilien), Blauer Engel (Umweltzeichen für verschiedene Produktgruppen), Energieeffizienz-Zeichen Klasse A (elektrische Geräte).

Ökologisch erzeugte Produkte verursachen im Durchschnitt bis zu 25 Prozent weniger umweltschädliche Treibhausgase (Kohlendioxid) als konventionelle Produkte, weil unter anderem auf chemische Stoffe wie Pestizide und Düngemittel verzichtet wird. Der Treibhauseffekt ist derzeit das größte Problem für unsere Erde.

Die konventionelle Massentierhaltung trägt überdimensional zum Treibhauseffekt bei. Bei der Produktion von 1 Kilo Rindfleisch wird genauso viel Kohlendioxid freigesetzt wie bei einer 250 km Autofahrt (siehe Presseberichte). Bio-Rindfleisch erzeugt dagegen 40% weniger Treibhausgas. Durch die Massentierhaltung wird aber nicht nur massiv die Umwelt geschädigt. Sie steht auch für das Leid von unzähligen Tieren und bietet diverse Gefahrenquellen für die Gesundheit des Verbrauchers.

Auf Verpackungen von konventionellen (= Nicht-Bio) Wurst- und Fleischprodukten findet man oft Begriffe, die beim Verbraucher ein Bild vom guten alten Bauernhof mit glücklichen Tieren auf der Weide hervorrufen sollen. Der Käufer assoziiert frisches Fleisch direkt vom Land. Den wenigsten Verbrauchern ist aber bekannt, dass Bezeichnungen mit  „Frisch“ oder „Frische“ von der Industrie frei verwendet werden dürfen, ohne dass daran irgendwelche Kriterien gebunden sind.

 


Dieses Fleisch stammt aus der Massentierhaltung. Tiere aus Massen-Mastbetriebe haben in der Regel weder Weide, Wiese, Sonne oder Himmel gesehen noch frische Luft geatmet und sind mit Antibiotika und Hormonen gefüttert worden, damit sie unnatürlich schnell wachsen und schnell geschlachtet werden können. Das billig importierte Futter für die Tiere ist in der Regel gentechnisch verändert und zum Teil Dioxin-verseucht.

Durch die Massentierhaltung in hermetisch abgeriegelten Mastställen können Epidemien wie die Geflügelpest, besser bekannt als Vogelgrippe, entstehen. Dadurch wird  die Gesundheit großer Bevölkerungsteile aufs Spiel gesetzt (siehe Stellungnahme des Wissenschaftsforum Aviäre Influenza). Es verwundert nicht, dass sich bis heute die unkorrekte Bezeichnung „Vogelgrippe“ gehalten hat, da somit fälschlicherweise die Zugvögel als Verursacher ins Visier geraten und nicht die Mastställe der Geflügelindustrie. Forscher bringen auch die Entstehung der Schweinegrippe mit der Massentierhaltung in Verbindung.

Die Fleisch-Massenproduktion ist ein Milliardengeschäft. Für die Betreiber der industriellen Mastanlagen ist nur eines wichtig: so viel Fleisch wie möglich so schnell wie möglich zu produzieren. Dabei interessiert nicht, ob die Tiere leiden, ob das Fleisch später voller Schadstoffe ist, ob die Umwelt geschädigt oder die Gesundheit der Fleischesser gefährdet wird. Die etlichen Gammelfleisch-Skandale haben das eindrucksvoll bewiesen. Wir Verbraucher können sicher sein, dass diese Fälle keine Ausnahme waren, sondern der Regel entsprechen.

Gern werden Qualitäts- und Prüfsiegel verwendet, um die billig hergestellten Fleischprodukte aus der Massentierhaltung aufzuwerten. Diese „Qualitätsiegel“ werden in der Regel von der Lebensmittel-/ Fleischindustrie selbst auf den Markt gebracht und auch an sich selbst verliehen. Sie stellen daher keine verlässlichen Wegweiser für gute Fleischqualiät dar (siehe Spiegel-Bericht zum oft verwendeten QS-Siegel). Diese Prüfsiegel lassen außerdem ökologische und ethische Aspekte völlig außer Acht.

Gute Fleisch-, Eier- und Milchprodukte stammen von Tieren vom gläsernen Bauernhof mit angemessener Auslauffläche oder sind mit dem grünen Bio-Siegel oder dem Neuland-Siegel gekennzeichnet. Das sind die Siegel, auf die Sie sich verlassen sollten.

Hinschauen: Tierfabriken/ Tierversuche
 


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